Regie: Enrico Casarosa
Seeungeheuer in Portorosso...
Was
für ein grandioser Sommerfilm - der Animationsfilm "Luca", eine
Zusammenarbeit zwischen den Disney Studios und Pixar, ist ein echter
Volltreffer. Es war der meist gestreamte Film von 2021 mit über 10,6
Milliarden gesehenen Minuten. Der Umsatz in den Kinos belief sich auf 51
Millionen Dollar und man ehrte den Film mit vielen Nominierungen
(Academy Award, Golden Globe, BAFTA) und Preisen. Regisseur Enrico
Casarosa, der italienische Regisseur wurde bereits für seinen Kurzfilm
"La Luna" oscarnominiert. Das Design und die Animation erinnert auch
stark an italienische Filmklassiker, vor allem an Federico Fellini.
Casarosa nannte auch den japanischen Regisseur Hayao Miyazaki als
Inspirationsquelle. Dan Romer komponierte die Filmmusik, auch einige
italienische Songklassiker von Mina, Rita Pavone, Gianni Morandi und
Eduardo Bennato sind zu hören. Sie stärken die hohe Authentizität der
Geschichte die im Jahr 1959 spielt. Im Sommer um 1959 hütet das schüchterne Seeungeheuer Luca Paguro vor der Küste der italienischen Stadt Portorosso Meerbarben. Eines Tages trifft Luca Alberto Scorfano, ein weiteres Seeungeheuerkind, das allein in einem verlassenen Leuchtturm lebt. Alberto demonstriert, wie sich Seeungeheuer in Menschen verwandeln können, solange sie trocken bleiben. Luca
beginnt, sich hinauszuschleichen, um Alberto zu treffen, obwohl ihm
seine Eltern verboten haben, sich von der Oberfläche fernzuhalten, da
sie befürchten, von Menschen gejagt zu werden. Die Jungen freunden sich schnell an und wünschen sich eine Vespa und eine Weltreise. Als seine Eltern Lucas Verhalten entdecken, beschließen sie, ihn zu seinem Onkel Ugo in die Tiefe zu schicken. Aus Rache rennt Luca von zu Hause weg und versteckt sich mit Alberto in Portorosso. Die
Jungen geraten mit Ercole Visconti aneinander, dem örtlichen
Schlägertyp und fünfmaligen Gewinner des Portorosso Cup, einem Triathlon
aus Schwimmen, Pastaessen und Radfahren. Als Ercole versucht, Luca in einem Brunnen zu baden, hält ihn Giulia Marcovaldo, ein junges Mädchen, davon ab. In der Hoffnung, das Geld für eine Vespa zu gewinnen, schließen sich die Jungs mit Giulia für den Triathlon zusammen.
Giulia lädt sie ein, bei ihr zu bleiben, und stellt ihren Vater Massimo
vor, der Fischer ist und Vorurteile gegenüber Seeungeheuern hat. Unterdessen infiltrieren Lucas Eltern die Stadt, um ihren Sohn zu finden. Giulia und Luca verbindet ihre Liebe zum Lernen, was Alberto verärgert. Als
Luca Interesse daran zeigt, zur Schule zu gehen, offenbart Alberto
Giulia absichtlich seine eigene Seeungeheuer-Form, um dies zu
verhindern.....
Ein betörendes Abenteuer von Pixar, der Zuschauer aller Altersgruppen mühelos bezaubern kann. Er fängt die Bindung ein, die Fremde im Laufe eines Sommers aufbauen können und wie diese Freundschaft auch in Zukunft Bestand haben kann. Die Gestaltwandler-Protagonisten Luca und Alberto sind echte Publikumslieblinge.
Ein betörendes Abenteuer von Pixar, der Zuschauer aller Altersgruppen mühelos bezaubern kann. Er fängt die Bindung ein, die Fremde im Laufe eines Sommers aufbauen können und wie diese Freundschaft auch in Zukunft Bestand haben kann. Die Gestaltwandler-Protagonisten Luca und Alberto sind echte Publikumslieblinge.
Die
wahre Magie von" Luca" liegt in den Bildern. Die Charakterdesigns sind
sowohl in der Meereswelt als auch an Land ansprechend, und die Fülle der
Schauplätze in beiden Bereichen ist eine ständige Quelle der Freude.
Das Lichtspiel auf der herrlich blauen Wasseroberfläche ist manchmal
fast fotorealistisch, während ein Sonnenuntergang, der seinen
orangefarbenen Glanz über die Felsen am Ufer verbreitet, den Wunsch
weckt, dort zu sein. Ja, man hat Lust den nächsten Sommerurlaub an der
italienischen Riviera, in Portorosso, zu verbringen.
Casarosa
selbst erklärte, der Film sei eine Feier der Freundschaft und „ein
Liebesbrief an die Sommer unserer Jugend – jene prägenden Jahre, in
denen man sich selbst findet“ - er verarbeite in seiner hervorragenden
Arbeit seine Kindheit in Genua.
Casarosa
basierte die Titelfigur auf sich selbst, während Alberto auf seinem
besten Freund Alberto Surace basiert, dem der Film gewidmet ist. "Mein bester Freund Alberto war ein kleiner Unruhestifter, während ich
sehr schüchtern war und ein eher behütetes Leben führte – wir hätten
nicht unterschiedlicher sein können .Alberto drängte mich aus meiner
Komfortzone und stieß mich von vielen Klippen, metaphorisch und nicht
metaphorisch. Ich wäre wahrscheinlich nicht hier, wenn ich nicht von ihm
gelernt hätte, meinen Träumen nachzujagen. Es sind diese Arten tiefer
Freundschaften, über die ich in "Luca" sprechen wollte und das ist der
Kern dieses Films.“[39] Die Seeungeheuer, die auf alten italienischen
Mythen und regionaler Folklore basieren, wurden von Casarosa als
"Metapher für das Gefühl, anders zu sein“ definiert
Bewertung: 9 von 10 Punkten.
Bewertung: 9 von 10 Punkten.





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