Regie: Mark Dindal
Junior und die Aliens...
Nach
diversen finanziellen Fehlgriffen wie "Fantasia 2000", "Atlantis", "Der
Schatzplanet" oder "Die Kühe sind los" kann man den 2005 von Mark Dindal
inszenierten Zeichentrickfilm "Himmel und Huhn" (Originaltitel: Chicken
Little") mit einem Kasseneinspielergebnis von immerhin 315 Millionen
Dollar weltweit als positive Tendenz werten. In Deutschland startete der
Film im Januar 2006 und kam immerhin auf fast 2 Millionen Zuschauer
-was ihm am Ende des Jahres einen Platz 15 in der Liste der
erfolgreichsten Filme bescherte. Allerdings war dieser 46. abendfüllende
Disney Film weniger erfolgreich als "Ice Age 2" (von Blue Sky und 20th
Century Fox), "Ab durch die Hecke" oder "Cars".
In der Stadt Oakey Oaks läutet "Chicken Little“ Junior die Schulglocke und warnt alle, um ihr Leben zu rennen. Das versetzt die Stadt in Panik. Schließlich beruhigt sich der Leiter der Feuerwehr so weit, dass er ihn fragt, was los sei. Er
erklärt, dass der Himmel einstürzt, weil ihm ein Stück auf den Kopf
gefallen sei, als er unter der großen Eiche auf dem Stadtplatz saß; er kann das Stück jedoch nicht finden. Sein
Vater Bruno, der einst ein Highschool-Baseballstar war, nimmt an, dass
es nur eine Eichel war, die vom Baum gefallen war und ihn am Kopf
getroffen hatte, wodurch Chicken Little nun zum Gespött der Stadt wird. Ein Jahr später ist Chicken Little in der Stadt berüchtigt dafür, dass er dazu neigt, alles versehentlich zu ruinieren. Seine einzigen Freunde sind andere Außenseiter: Die geschwätzige Ente Susi Schnatter, das gefräßige Hausschwein Ed von Speck und der neugierige Austauschfisch Luigi Forello.
Chicken
Little tritt dem Baseballteam seiner Schule bei, um seinen Ruf und den
Stolz seines Vaters wiederherzustellen, wird aber bis zum neunten Inning
des letzten Spiels auf den letzten Platz gesetzt. Er
schlägt den Ball und schafft es über die erste, zweite und dritte Base,
wird aber an der Home Plate von den Außenfeldspielern abgefangen. Er versucht, auf die Home Plate zu rutschen, wird aber vom Ball berührt. Obwohl
man davon ausgeht, dass er das Spiel verloren hat, wischt der
Schiedsrichter den Staub weg und enthüllt, dass Chicken Littles Fuß die
Home Plate berührt. Er erklärt ihn damit für sicher und das Spiel für
gewonnen; Chicken Little wird als Held gefeiert, weil er die Meisterschaft gewonnen hat.
Später in der Nacht wird Chicken Little zu Hause erneut von demselben
"Stück Himmel“ am Kopf getroffen – nur um herauszufinden, dass es nicht
das ist, sondern eine Tafel, die mit dem Hintergrund verschmilzt. Er ruft seine Freunde herbei, um herauszufinden, was es ist. Als Fish Luigi einen Knopf auf der Rückseite des Sechsecks drückt, fliegt es in den Himmel und nimmt ihn mit. Es stellt sich heraus, dass es Teil der Tarnung eines unsichtbaren UFOs ist, das von zwei Außerirdischen gesteuert wird. Chicken Little, Abby und Runt retten Fish und entdecken, dass die Außerirdischen auf dem Weg zur Erde sind. Die beiden Außerirdischen greifen die Gruppe an und jagen sie durch ein Maisfeld. Sie
eilen zurück zur Schule, wo Chicken Little die Glocke läutet, um alle
zu warnen, aber die Außerirdischen entkommen und lassen ein
orangefarbenes außerirdisches Kind zurück. Niemand glaubt die Geschichte der außerirdischen Invasion und Chicken Littles Ruf ist erneut ruiniert....
Die
Maxime der Macher lautete modern und sehr dynamisch. Er hat einige sehr
lustige Momente, doch die ganz große Begeisterung für die Figuren und
für die Geschichte bleiben irgendwie aus. Ein akzeptabler Beitrag im
Genre des Animationsfilm ist dem Disney Studio dennoch gelungen - er
erreicht aber nicht ganz die allgemeine Anziehungskraft einiger der
besten neueren Animationsfilme.
Bewertung: 7 von 10 Punkten.





Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen